Fotosafari in Ghana

Eine Afrikareise ohne Safari? Kaum vorstellbar. Von so einer Reise möchte jeder ein paar Trophäen von den großen, wilden Tieren mitbringen, die den ganz besonderen Reiz dieses Kontinentes ausmachen. Am besten natürlich in Form von Fotos. In Ghana eignet sich ganz besonders der Mole Nationalpark im Nordwesten des Landes für eine derartige Fotosafari.

Ein Besuch im Mole Nationalpark

Der Mole Nationalpark ist mit knapp 5000 Quadratkilometern der größte in ganz Westafrika. Über 90 Tierarten sind hier beheimatet. Das Reservat liegt unterhalb einer ca. 30 Meter hohen, steilen Abbruchkante. Schon von oben kann das prachtvolle Panorama genossen werden, und durch ein Fernglas gibt es einen ersten Eindruck vom Leben in diesem Park. Am Wasserloch tummeln sich Elefanten, Antilopen und Affen, und abends taucht ein prachtvoller Sonnenuntergang die Savanne in rotes Licht.
Am besten wird der Mole Nationalpark zu Fuß erkundet. So bleibt genug Muße zum Fotografieren. Solche Touren werden selbstverständlich von einem erfahrenen Führer begleitet. Genug Wasser, geeigneter Insektenschutz und natürlich die nötige Fotoausrüstung sind die wichtigsten Utensilien für die Wanderung. Auf dieser Tour wird man Affen, Elefanten, Warzenschweine und Büffel vor die Linse bekommen, und womöglich ist am Wasserloch sogar ein Krokodil zu sehen.

Über den Wipfeln

Interessant ist aber auch ein Besuch im Kakum-Nationalpark, der in der Nähe von Cape Coast liegt. Auch hier gibt es geschultes Personal, das dem Besucher die Schönheiten des Parks erschließt. Neben zahlreichen Vögeln, sind hier Waldelefanten, Waldbüffel und Zibetkatzen zu sehen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Rundgang über den Canopy Walkway, der aus mehreren Brücken besteht, und auf einer Länge von 330 Metern hoch in den Baumwipfeln verläuft.
Ghana hat in Flora und Fauna viel Reizvolles zu bieten, und wer eine Fotosafari macht, kann bleibende Erinnerungen mit nach Hause nehmen.